Der Phosphat

Entstehung: vor 65 Millionen Jahren.
Das Wasser dringt durch einen Riß/ Sprung ins Gestein und läßt so Höhlen entstehen. Sand wird durch überirdische Flüsse abgelagert. Später wird dieser Sand, der sich in den Höhlen befindet wieder durch das Wasser abgetragen So entstehen Hohlräume, außerdem setzt sich Lehm auf der Oberfläche ab.
Durch Erosion wird die Höhle freigelegt, d.h. es wird ihr das „Dach“ abgenommen. Da die Höhle nun nach oben hin offen ist, kann neuer Sand eintreten und es fallen Tiere und Pflanzen in diesen Hohlraum. In der Zeit von 10 Millionen Jahren ist die Höhle aufgefüllt und es entsteht dort Phosphat.





Phosphat Abbau: 1865 entdeckte ein Chemiker erstmals Phosphat, da auf einem Kornfeld manche Pflanzen höher wuchsen, unter anderem auch Wacholder. Dies läßt sich auf das dort vorhandene Phosphat zurückführen, es ist ein Düngemittel. Außerdem fand man heraus, dass Maulwürfe das Phosphat mit an die Erdoberfläche brachten. Deswegen wurden die Maulwurfshügel untersucht um festzustellen, wo sich das Phosphat befindet.

Nun wollte man Phosphat abbauen. Es wurde z.B. von 1870 bis 1887 in Limogne abgebaut. Sie bauten 30000 Tonnen des Düngers pro Jahr ab und es waren dort 2000 Männer angestellt. Nachdem der Abbau abgeschlossen war, wurde das Gebiet an Fossilienforscher abgegeben. Der Abbau des Phosphats hat dort viele Fossilien von Tieren und Pflanzen freigelegt, die einst in den Hohlraum gefallen waren.
Der Abbau des Phosphats hat bestimmte Felsenstrukturen freigelegt, Kalk und Lehm entstehen lassen.
Es herrscht dort ein tropisches Klima, deshalb befinden sich dort auch die Drachenzähne (eine bestimmte Felsenstruktur).


Wasser dringt in den Boden ein.


Aufgeweichter Sand und Lehm bleibt zurück.




Auf dem Graben wächst ein neuer Wald.


Der Wald stürzt ein.




Aus dem alten Lebewesen entsteht Phosphat.


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