RÜDERSDORF


Die Spuren der Eiszeit an Rüdersdorf sind in 1875 von einem ernannten schwedischen Geologen Torell mit seinem Besuch in Ruedersdorf aufgedeckt worden. Er deckt die ersten Spuren des Eiszeitalters in den Kalksteinschichten auf. Torell entwickelte die Theorie, nach der das Eis den Sand und die Schlammassen von Skandinavien bis nach Deutschland transportiert hätte, wo sie als Ablagerungen liegen geblieben wären. Was die Entdeckungen von Torell betrifft hat es sich um Gletscherschrammen gehandelt, die duch eine Aushobelung verursacht worden sind. Sie sind circa 200 000 Jahr alt.
Andere Spuren für diese Theorie waren:
-  Der Schmelztopf (Wirbellöcher, die durch das Wasser der Gletscher gebildet worden sind),
-  Erosionsschluchten, Kanäle, durch die das Wasser der Gletscher sich ausgelaufen ist
-  und Lokalmoränen (Ablagerungen des Kalksteins mit Kalk- und verschiedenen anderen Steinen).


Die Entdeckung des Kalksteins

Graf Albrecht gründet im Jahre 1150 die Mark Brandenburg. Er versucht, das Christentum auszudehnen und schart verschieden Mönchsorden um sich und bietet ihnen den Boden und das Land an, um Klöster aufzustellen. In 1098 entsteht ein neuer Orden. Der Zistezienser-Orden. Gegründet von Robert. Dieses Orden stand für die Landwirtschaft und die Gründung der Ortschaften. Von Zinna sind die Mönche nach in Kagel in der derzeitigen Region von Berlin angekommen. Dieser Orden und ein Landwirt sind gemäß einer Legende die wahren Entdecker der Kalksteinablagerung. Der Landwirt hat den Wert dieser Steine nicht erkannt, die gelehrten Mönche aber wussten den Reichtum zu schätzen. Der Kalkstein entstand durch Ablagerungen von Meerestieren die mit de3r Zeit eine feste Schicht aus Stein bildeten. Der Kalkstein ist lange Zeit benutzt worden, um den Zement herzustellen, der für zahlreiche Konstruktionen von Berlin gedient hat zum Beispiel für den Berliner Dom, das Brandenburger Tor und das Berliner Stadtschloss. Er wird noch bis 2030 in Rüdersdorf abgebaut werden.

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