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Das Wasserwerk
Die Berliner Wasserbetriebe stellen sicher, dass Berlin zu jeder Zeit optimal mit Trinkwasser versorgt ist. Der Wasserverbrauch einer Millionenstadt wie dieser ist enorm. Der Bedarf liegt bei ca. 650.000 m³. Ein perfekter Kreislauf zwischen Trinkwasseraufbereitung und Klärung der Abwässer wird gewährleistet durch die 11 Wasserwerke, 7 Klärwerke, über 800 Brunnen und Versickerungsbecken. Die 30-170m tiefen Brunnen befördern Grundwasser, auch Rohwasser genannt, an die Oberfläche. Bild Brunnen
Da zu diesem Zeitpunkt noch kein Sauerstoff enthalten ist, wird das Wasser zunächst in Belüftungskammern gepumpt. Da die im Rohwasser gelösten Eisen- und Manganverbindungen im Trinkwasser nicht erwünscht sind, läßt man sie im Reaktionsbecken mit Sauerstoff eine chemische Verwindung eingehen. Der Großteil der der dabei entstehenden Flocken setzt sich noch im Becken ab, der Rest wird durch die Kiesschicht der Schnellfilteranlage entfernt.Das nun entstandene Reinwasser wird in Behältern gespeichert, aus dem es jetzt beliebig mit dem Pumpen des Maschinenbaus durch die unter Berlins Straßen liegende 7700km langen Rohrleitungen zu den Verbrauchern gebracht werden kann. Ein gleichbleibender Druck ist hierbei gesetzmäßig vorgeschrieben. ![]() Aber nicht nur die Gewinnung und der Transport fällt in den Aufgabenbereich der Wasserbetriebe, sondern ebenfalls der Abtransport sowie die Reinigung des verbrauchten Wassers, bevor es den Gewässern wieder zugeführt werden kann. Hierzu verfügt Berlin über eine 8600 km lange Kanalisation, in der das Wasser gesammelt zu einem der Klärwerke geleitet wird. Im Klärwerk unterscheiden wir zwischen zwei Reinigungsstufen , der mechanischen und der biologischen. Zur ersten zählen wir die Rechenanlage, bei der gröbste Schmutz heraus gefiltert wird .der sich anschließende Sandfang besteht aus langen rinnen in denen sich durch die langsame Fließgeschwindigkeit Sand ,Kies und Steine absetzen. Als die biologische Reinigungsstufe bezeichnet man die Zugabe von Bakterien und Mikroorganismen die im Wasser gelöste organische Stoffe wie Phosphor- und Stickstoffverbindungen reduzieren . Dies ist ein kompliziertes Verfahren , da die unterschiedlichen Bakterien verschiedene Lebensbedingungen brauchen. Der letze Abschnitt des Reinigungsprozesses ist das Nachklärbecken. Hier hat der durch die Bakterien gebildete Schlamm Zeit, sich abzusetzen, bevor das nun geklärte Wasser Berlins Gewässern wieder zugeführt wird . Ausserdem versickern die Wasserbetriebe zusätzlich noch Wasser aus dem Wannsee, um die weitere Wasserversorgung der Stadt für alle Zeit zu gewährleisten. Die Wasserqualität ist hervorragend , was wir der letzen Eiszeit zu verdanken haben. Zum einen finden wir ein riesiges Wasserreservoir vor , ausserdem wir das Wasser durch die Sand und Kiesschichten des Berliner Untergrunds hervorragend beim Versickern gereinigt und dabei sogar noch mit vielen Mineralstoffen angereichert . Aufgrund dieser optimalen Vorbedingungen und den umfangreichen Qualitätskontrollen der Wasserwerke zählt unser Berliner Wasser zu einem der Besten Europas.Für weitere Informationen besuchen sie auch die Homepage der Berliner Wasserbetriebe unter: http://www.bwb.de |
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